19:09 | Peter Eisenberger

Es ist ein Glück, in so einer Stadt zu leben, wo im Zentrum so ein schöner Berg ist, von dem man aus die Stadt überblicken kann. Es ist überhaupt wunderbar, hoch über Graz die verschiedenen Bauformen alter Gebäude gemischt mit den neuen architektonischen Bauten zu sehen, v.a. ist es wunderschön, die alten Dachformen, die Baustile zu sehen, den Altstadtkern. Und dabei ist ihm das Schlossberglied eingefallen: Nicht umsonst heißt es im Schlossberglied, Graz ist die Alpenkönigin: eingebettet in der Berge, grün liegt Graz die Alpenkönigin.
Und es ist wirklich ein Glück, dass ein Fluss mitten durch die Stadt fließt – wie heißt es im Lied: die Mur zerteilt die alte Stadt, die so viel schönes hat. Und dies ist Peter nun wieder bewusst geworden. Dieses Glück ist ihm wieder zuteil geworden.

(…)

Obwohl in Semriach geboren – hier konnte man mit seiner Behinderung nicht umgehen – ist er seit früher Jugend an immer gerne nach Graz gefahren und hat die Stadt lieben gelernt und hat sich hier wohl gefühlt – hier hatte man kein Problem mit seinem Handicap – hier wurde er integriert, hier fühlte er sich angenommen, hier ist sein zu Hause. Hier ist er gleichwertig und fühlt sich respektiert (in Semriach wurde er ausgegliedert, gehörte nicht dazu.)

von Begleiterin Anni für Peter niedergeschrieben