19:43 | Tanja Leitold

Zuerst die Wärme, dann der Blick in die Ferne. Die Glocken läuten und die Schwalben beginnen ihren Tanz. Eine Stunde singen und begleiten sie den Sonnenuntergang. Als ob sie die Nacht einleiten.

Durch die Schritter hinter mir fühle ich mich, als würde ich vom Beobachter zum Beobachtenden. Ich drehe mich um, doch niemand den ich sehe. Ich bin die Beobachterin, stehe still und wache über Graz. Weiläufig scheint die Stadt, doch einem Dorf umgeben von Hügellandschaft so ähnlich. Ein Wolkenkranz scheint sich um die Stadt zu bilden, als ob die Wolken schützend ihre Hände um das Städtchen bilden. Hier stehe ich und komme von mir zu dir und als die Dämmerung mehr und mehr der Dunkeltheit weicht, bin ich viel zu schnell wieder von dir bei mir.

VIelen Dank für diese wertvolle Stunde!