Community Blog

© La Strada Graz / Martin Hauer

Die TeilnehmerInnen, die jeweils eine Stunde wachsam auf die Stadt blicken, und ihre BegleiterInnen sind die ProtagonistInnen des Projektes “The Graz Vigil” von Joanne Leighton und La Strada Graz. Der Community-Blog begleitet das Projekt seit dem Aufbau der temporären Rauminstallation am Schlossberg und gibt laufend Einblick in die individuellen Erfahrungen der TeilnehmerInnen während der Vigil-Stunde.

Seit 1. Januar ist das hölzerne Shelter auf der Bürgerbastei am Grazer Schlossberg sichtbar, mehr als die Hälfte der insgesamt 732 TeilnehmerInnen hat bereits für eine Stunde zu Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang über der Stadt gewacht. Ihnen zur Seite stehen mittlerweile mehr als 50 BegleiterInnen, die Ihr Ehrenamt mit viel Umsicht und Engagement ausfüllen.

„The Graz Vigil” geht auch dieses Mal weiter!

Aufgrund der aktuellen Situation und der Verordnungen der Bundesregierung, die wir sehr ernst nehmen, möchten wir das Projekt an die aktuelle Situation anpassen.

Alle TeilnehmerInnen werden ihre jeweilige Vigil-Stunde bis 7. Dezember nicht vom Grazer Schlossberg, sondern von zu Hause aus halten, dort auch das Foto der Aussicht und das Portraitbild machen und einen kurzen Text über Ihre Erfahrungen verfassen. All das wird nach wie vor hier im Community Blog veröffentlicht.

Auch die BegleiterInnen nehmen sich nach wie vor Zeit für die TeilnehmerInnen und sind für sie telefonisch erreichbar. Zu jeder Vigil-Stunde wird der Shelter am Schlossberg auch weiterhin beleuchtet sein.

Schau auf dich, schau auf mich, lautet das Mantra in der Corona-Zeit.“ schrieb Bernhard Fink, einer der Home-Vigils im ersten Lockdown zwischen 16. März und 14. April in seinem Blog Beitrag.

Das passt ganz gut zu „The Graz Vigil“. Von 1.1. bis 31.12.2020. Jeden Tag. Morgens und Abends. Zu Sonnenaufgang und zu Sonnenuntergang.

07:15 | Julia Bernsteiner

Die Stadt lebt. Die Stadt arbeitet.

07:14 | Cornelia Koller

Begleiter und Wächter. Heute hatte ich beide Rollen inne.

15:17 | Elke Bodingbauer

Mit 366 x 2 – 1 Menschen verbunden

07:11 | Erich Nekam

Mein Graz. Unser Graz.

07:09 | Gertrude Aigner

Die letzten Schläge der Lisl sind verklungen

15:19 | Wolfgang Enge

Das Projekt Vigil hat für mich Sinn ergeben, auch ohne Blick über Graz.

07:08 | David Stanzer

Ich öffne die Schiebetüre und betrete über eine Stufe die Terrasse.

15:20 | Theresa Krassnigg

Es braucht lange, bis ich „ankomme“.

15:21 | Christa Ortner

Der Groll ist verflogen!

07:05 | Sebastian Hirsch

Es ist schön und beruhigend eine gewisse, beruhigende Normalität zu beobachten.

15:22 | Adela Kahler

„Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm …“

07:04 | Barbara Streicher

Leise Töne eröffnen diese Tagessinfonie

15:23 | Inga Zelena

Jeder hätte dies sehen müssen!

15:24 | Emily Klein

Da hat jemanden einen Luftballon steigen lassen.

06:59 | Karin Grabner-Trummer

Überrascht von der bereits diffusen Helligkeit

15:26 | Anna Ederer

Es ist also so, wie sie immer behaupten.

06:28 | Tamara Lichtenegger

Der Stadt beim Wachwerden zuschauen.

06:56 | Elfriede Hösele

Guten Morgen im Orchestergraben

15:29 | Maria Riegelnegg

Eine Stunde Wächterin über die Stadt sein

06:55 | Andreas Winkler

Es sind die besonderen Momente die zählen

15:30 | Astrid Maas

Düster ist es in der Stadt

06:53 | Cosima Hubner

Ich habe Gesellschaft im Shelter

15:31 | Michael Hofbaur

Blendende Aussicht Ins Licht Ins letzte Licht des Tages! Stadt der Mehr als 6 Zeitzonen, oder individuellen Turmuhren. Eingebetet in 6 Horizontebenen Stadt der Menschen - Auch! Stadt der Raben/Tauben & Krähen! Gruppentanz in Dachschluchten Ausdruckstanz im Luftraum Geradliniges Durchkreuzen und dann immer wieder ein zur Rohe kommen Ein Funkeln des Himmels Zum Funkeln der Stadt

15:33 | Sonja Zacherl

Eine wunderbare Erfahrung

06:50 | Rene Unterköfler

Wächter am Morgen in der Stadt meiner Wahl

15:34 | Marie Theresia Lutz

Danke, für diese erstaunliche, geschenkte Stunde

06:49 | Alexander Pipam

Der Morgen war noch nie mein Freund

15:27 | Andrea Grafl-Schmid

Graz, heute gab ich auf dich Acht

06:46 | Friederike Prassl

Es ist ein Privileg, ich fühle mich beschenkt.

15:38 | Heinz Schütz

Unglaublich, wie schnell eine Stunde vergeht.

15:40 | Ruth Scheuer

Ob die Stadt eine Seele hat?

15:41 | Christa Cernko

Eine Stunde voller Gedanken

06:41 | Sara Kodritsch

Die Stadt ist in Nebel gehüllt

15:43 | Thomas Schnabel

Der Shelter ist warm und lichtdurchflutet

15:45 | Maria Fromm

ein besonderes Erlebnis

06:38 | Isabella Holzmann

Einmal blinzeln und die Stunde ist vorbei

15:48 | Heidi Proyer

Was für eine wunderschöne, wertvolle Stunde!!

06:35 | Carina Fromm-Hödl

Da stehe ich, holzduftend der Shelter

15:49 | Hanna Wäger

Wer beobachtet hier wen?

15:53 | Carolin Hennig

Das war eine super angenehme Stunde

06:31 | Anna Koch

Gerade fühlt es sich an…

07:30 | Elisabeth Glatz

Es ist merkwürdig warm heute.

07:27 | Harald Pesl

Es war ein schönes Erlebnis

07:26 | Antonia Maier

eine ganz besondere Erfahrung

17:01 | Maria Luise Bodinger

Mein Graz mit Blick vom Shelter

17:03 | Johannes Sudy

Gerade rechtzeitig angekommen

07:23 | Miriam Schmid

Ein nebeliger Montag Morgen

17:05 | Sandra Allmer

Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit

07:21 | Kristina Stocker

Ich werde von meinem Guide liebevoll zum Shelter begleitet.

17:07 | Katarina Hauber

Ein wunderschöner Sonnenuntergang

07:20 | David Dokter

Ich nehme meinen Platz als Wächter ein

17:08 | Andrea Maier

Bei mir ist alles im Vollgas

07:18 | Friedrich Hadler

Regen, tief stehen die Morgennebel

17:10 | Wolfgang Mesic

Ich bin wahnsinnig glücklich Teil dieser Erfahrung …

17:12 | Philipp Hoffman

So viele Dächer, so viele Ebenen …

07:16 | Ingeborg Schrettle

Beim Aufstehen hat der Orion mich hell gegrüßt.

17:14 | Susanne Haubenhofer

Kirchturmdenken – einmal anders!

17:16 | Matthias Gaischeg

Es ist 17:16 Uhr und meine Wache beginnt.

07:13 | Gabriela Dokonal

Viele Eindrücke während meiner „Wachstunde“.

17:18 | Astrid Neumann

Haben Sie Graz schon in Grau gesehen?

07:11 | Daniela Scheikl

Teil dieses Projekts zu sein, ist etwas ganz Besonderes!

17:20 | Judith Schnider

Es war sehr erhebend, so über Graz zu wachen.

07:10 | Christoph Steffen

Eine Stunde für mich alleine.

17:21 | Robert Hauber

Die Türe fällt ins Schloss, Gedanken überschlagen sich.

07:08 | Anna Lang

Es ist eine magische Stunde, die Stunde zwischen Nacht und Tag, der Tag beginnt.

17:23 | Katharina Riel

Ich habe heute eine besinnliche Stunde über meine Heimatstadt gewacht.

07:07 | Herta Hiebaum

Es ist überwältigend!

17:25 | Daniela Teuschler

Es ist viertel nach fünf und Waltraud bringt mich hinunter zum Shelter.

07:06 | Karlheinz Wirnsberger

Das Erwachen der Stadt aus der Perspektive des Wächters an einem grauen Morgen!

17:27 | Birgit Schloffer

Die Stadt vor meinen Füßen, eine vielfältige Dächerlandschaft mit unzähligen Kaminen und Dachluken.

07:04 | Johannes Herold

Ich war ganz bei und in mir.

07:03 | Beatrix Glatz

Die Stadt erwacht. Und man denkt sich da oben, man kann alles schaffen!

07:02 | Monika Richter

(… ) ich im Viereck aus Licht, die Stadt liegt mir zu Füßen (…)

17:31 | Wolfgang Kühnelt

Wenn du kein Vogel bist, kannst du nicht sagen, du hättest die Stadt gesehen.

07:00 | Christa Meinx

(…) hier liegt das Häusermeer wo Menschen wohnen, arbeiten, lieben, streiten, beten, erkranken, heilen …

17:33 | Angelika Holzer

Juhuu ein Blitz. Das Donnergrollen ist spürbar.
Ich stehe in der Luft auf festem Boden.
Regen – du nährst uns.

17:35 | Stefan Greger

Krähen fliegen und schweben mühelos an mir vorbei und wachen mit mir aus gemeinsamer Vogelperspektive über Graz.

06:59 | Renata Baumgartner

(…) und wie reich uns Kunst beschenkt!

17:37 | Johanna Leitner

Viele Menschen in den Häusern, mit unterschiedlichen Gedanken. Man sieht nur mehr oranges Licht am Horizont. Ich bitte um den Segen für unsere Stadt.

06:57 | Dorian Frieden

Viele Details, viele Wahrnehmungen. Was davon werde ich mir merken?

06:56 | Johanna Hierzegger

Und die Nebel haben sich ein bisserl gelichtet. Eine sehr schöne Stunde meines Lebens.

17:39 | Anita Stiegler

Dankeschön an alle Mitwirkenden & -helfenden!

06:55 | Martina Rabl

Graz, ich bin ein Teil von dir, und begleite dich heute in einen neuen Tag. Dieser Blick in Richtung Horizont, Weite, Offenheit und viel Solidarität – das wünsche ich mir für diese Stadt, in der ich lebe und über die ich heute wache!

17:43| Bärbel Hausberger

Was mir besonders gefallen hat? Die Konstruktion des Shelters! Ich find sie einfach toll, der Lichtstreifen glänzt wunderbar warm & erhellt den Shelter in einer heimeligen Art, das Holz duftet herrlich.

06:53 | Barbara Schedler

Durch den Stromausfall war es kalt und dunkel im Shelter, ich habe mich dadurch sehr verbunden gefühlt mit der Stadt, ein beobachtender Teil der Stadt±

17:45 | Gerda Trutnovsky

Meine Füße haben Wurzlen, meine Arme Flügel

06:52 | Franz Ferstl

Es ist Herbst, auf den Bergen liegt der Schnee.

17:47 | Georg Wanker

Feels good to be a piece of art!

06:51 | Leonie Rath

So viel Leben, so viele Leben.

17:49 | Sam Schlagenhaufen

Der Fluss der Menschen ändert sich auch unter Beobachtung nicht…

06:49 | Valerie Fredericks

Zuerst sind es die roten Dächer. Sie sind wunderschön und mich packt eine unbändige Lust, auf ihnen zu balancieren oder zu tanzen, am besten so, wie die Rauchfangkehrer in Mary Poppins.

17:51 | Albert Gramer

Ich atme bewusst tief ein- und aus. Ich genieße die Ruhe, Ausgesetztheit aber auch die gleichzeitige Geborgenheit dieses Raumes.

06:48 | Werner Jurasek

Die Stille genießen, den Überblick haben, den Moment des Sonnenaufgangs, die beeindruckende Färbung des Himmels, die intensiven Farben welche die ersten Sonnenstrahlen erzeugen – Wahrnehmungen aus einer neuen Perspektive zu einer ungewohnten Uhrzeit.

17:53 | Walter Schreiber

Und es fällt mir wie Schuppen von den Augen, dass das, was ich hier mache, exakt das ist, was ich von hier mitnehme: Ich will „wach bleiben“ in Graz, aufmerksam auf gesellschaftliche, kulturelle… Schönheiten ebenso wie auf Schweres, Bedürftige(s).

06:47 | Hedy Eibel

Ich hoffe es geht allen Grazern gut, ich habe in meiner Stunde sehr sorgfältig gewacht.

17:55 | Stefan Rotter

Das Uhrwerk der Liesl klopft – welch schöner Abschluss – der Herbst ist da.

06:45 | Daniela Huber

Ich wünsche allen einen wunderbaren Start in den Tag!

06:44 | Jürgen Schmidt

(…) zu Beginn fühle ich mich wie ein Superheld, der über die roten Dächer wacht.

17:57 | Christoph Hofer

Ich überlege: Was machen diese Menschen heute noch, wo gehen sie hin, was bewegt sie?

17:59 | Martin Hauer

Lasst uns unsere wundervolle Innenstadt wieder mehr beleben und sie nicht zu einer Museumsstadt verkommen.

06:43 | Julia Trummer

Im Sein des Stillstandes, erkennt man erst wie wenig man ist!

06:41 | Ilse Letofsky-Papst

In der letzten Stunde durfte ich zusehen und -hören, wie die Stadt erwacht.

06:40 | Michael Nöhrer

Die Stadt beim Erwachen zu beobachten, die Sonne beim Erleuchten zu sehen, all das wirkt von hier fern und doch greifbar nahe!

18:04 | Elke Millneritsch

Im Shelter – ich atme den Holzduft ein, es ist angenehm warm und geborgen.

06:39| Claudia Kastner

Der Blick in die Ferne, die Gedanken, die fliegen, Glockengeläut und dann ist sie da – die Sonne.

18:10 | Gertraud Schaller-Pressler

Bei meiner stillen Wache über dieser Stadt, die mich mit Glück und Dankbarkeit erfülllt, entdecke ich weitere stille Wächter (…)

18:06 | Elisabeth Krischner

Etwas aufgeregt und nun sehr dankbar und glücklich bin ich.

18:08 | Alexander Krischner

Erst wenn man eine Stunde allein und ohne Ablenkung verbracht hat, weiß man, dass man es noch nie getan hat.

06:37 | Wolfgang Zechner

In den Innehöfen regt sich auch schon was. Die Stadt strahlt jetzt.
Ich kann beruhigt nach Hause gehen!

06:36 | Greta Augustin

Bin fast jeden Morgen am Schlossberg, aber heute war es ein heiliges Fest…

18:12 | Robert Hautz

„Es ist wie es ist, sagt die Liebe“

06:35 | Margit Ganster-Breidler

Achtsame Aufmerksamkeit ließ mich die Stadt auf besondere Weise wahrnehmen.

18:14 | Kateryna Sinelnyk

Ein sehr schönes Erlebnis für eine ganz frische österreichische Staatsbürgerin.

06:33 | Gernot Leeb

Ein etwas anderer Blick auf meine Heimatstadt ließ mich vieles Neues entdecken und an einer besonderen Stimmung teilhaben.

06:32 | Daniel Hadler

Wächter zu sein ist eine von Verantwortung geprägte Rolle. Hier ist einfach nur ein einmaliges Privileg und eine Gelegenheit, mit der Stadt in Dialog zu treten. Wer bist du, Stadt? Und wer solltest du sein?

18:18 | Tina Obermoser

Es ist schön, Teil eines großen Ganzen zu sein, wir beobachten, wir passen auf, wir sind nah und doch so fern. Wir leben hier, teilen die gleichen Bedürfnisse und doch wieder nicht. Auftreten – abtreten – Teil eines Ganzen sein! Graz ist eine gute Stadt!

06:31 | Gregor Kristandl

Hinauf die schmale Treppe in die Turmkammer, es riecht angenehm nach Öl und Geschichte. Das Privileg des frühen Morgens.

18:20 | Heimo Liendl

Manchmal im Laufe der Jahre und Jahrzehnte als immer gleich, eintönig, fast langweilig empfunden – vertiefend betrachteet aber neu, aufregend, spannend!

06:30 | Wolfgang Raser

Morgengrauen,
eine Stadt erwacht,
sie beginnt zu leben (…)

18:22 | Bettina Buchberger

Es war ein wunderbares Erlebnis, das mir bestimmt einzigartig bleibt!

06:27 | Harald Schabus

Im Duft der Holz-Wabe wache ich über mich und 40 Jahre Stadt.Über uns und 35 Jahre Stadt.

18:24 | Astrid Leopold

Von der Mandellstraße über die Leinwände der Conrad-von-Hötzendorfstraße, das Bezirkgericht Graz-Ost und Lutz, über den Nikolaiplatz hin zu Reininghaus mit seinen Baukränen bis zur FH Joanneum.

06:26 | Sara Lesky

Durch das Verändern des Blickwinkels, der Körperhaltung, veränderst du dich.

18:26 | Monika Schabus-Steffi

Fenster öffnen sich wie im Adventskalender

06:24 | Claudia Kapeller

Guten Morgen Graz und alle Menschen, die sich hier zuhause fühlen oder auf der Durchreise sind!
Möge es ein guter Tag für alle werden!

18:30 | Jasmin Nezmahen-Castagna

Es gab eine Demonstration am Hauptplatz. Der Lärm ist heraufgedrungen, Wortfetzen.

06:23 | Manfred Stessel

Tolle Erfahrung – die eigene Geburtstadt einmal anders wahrzunehmen!

06:22 | Karin Harmuth

Ich kenne Graz nun ein bisschen besser & möchte es nun anders kennenlernen als bisher, mir bewusst Zeit nehmen.

18:32 | Christa Bradler

Es gibt so viel zu sehen!

06:20| Barbara Loitzl

(…) ich freue mich hinunterzusteigen
in die erwachte Stadt.

18:36 | Barbara Ferra

Eine wunderbare Stunde für mich allein…

18:38 | Gerald Ganglbauer

Es ist unglaublich, wie langsam sich in einer Stunde die Zeit entwickelt.

06:18 | Markus Neubauer

Jetzt, wo dieser neue Tag erwacht, hab ich mir meinen Reim gemacht: „Die Sonne scheint bald überall, zuerst am Berg und dann im Tal. Die Heimatstadt liegt mir zu Füßen, lass alle unten herzlich grüßen, Mein Wunsch am frühen Morgen, bleibt gesund und frei von Sorgen! Ergreifend schön die stille Stunde, mein Herz verspürt die wahre Kunde, du brauchst nicht

06:17 | Ingrid Kaltenegger

Zeit zum Schauen: die Stadt beginnt nach einiger Zeit zu leuchten, man sieht Licht und Schatten, scharf abgegrenzt. Der Blick geht bis nach Slowenien, auf den Bergen im Süden sind schon Nebelschleier.

18:41 | Johannes Mindler-Steiner

Shelter heißt „Zuflucht“. Eine Stadt ist ein Ort der Zuflucht, über die wir gemeinsam wachen müssen.

06:15 | Abelina Holzer

Aufwachen.
Erwachen.
Wachen.
Wachsam sein.
Achtsam sein.

18:43 | Monika Tatarkova

(…) dann schaut man in die andere Richtung durch Fenster und erkennt all die lieben Menschen, die heute zuschauen gekommen sind und das nur deswegen, weil eine Person, die denen am Herzen liegt, einfach nur da steht und über die ganze Stadt blickt.

06:14 | Debbie Adams

The energy of Graz makes you feel safe which in these times is an important aspect of your own and others wellbeing.

18:45 | Elisabeth Scharwitzl

Da ist dieser goldene Rahmen, dieses goldene Licht, das mich umgibt. Da ist ein warmes Gefühl, wieder spüre ich das Pulsieren, ich spüre das Leben in mir.

06:13 | Christoph Scharwitzl

(Kopf-)Kino in erster Reihe – Prädikat sehenswert!

06:11 | Gisela Zeindlinger

Was bringt der Tag noch so daher?

18:47 | Evelyn Klöss

Graz ist mir in vielen Hinsichten fremd, doch heute, in dieser einsamen Stunde, hat sich die Stadt wie Heimat angefühlt.

18:49 | Christine Weinberger

Wo sind sie denn, die Menschen? Die Schwalben haben sie im Blick – sie sausen über die Stadt. Welche Zukunft hat diese Stadt? Wie wird sie sich noch verändern? Wie viel und wie lange werde ich das mitbekommen?

06:10 | Christian Mayer

Irgendwann hatten Menschen sich entschlossen, sich niederzulassen, zwischen Fluss und Berg.

18:51 | Gernot Reiter

Welch schöner
view with a frame.

06:09 | Robert Leitner

Allein.
Und doch Teil einer Kette.

18:53 | Gerhard Baumann

Ich betrete den Shelter um 18:53 Uhr, aufgeregt wie am 1. Schultag? Um 19:00 Uhr läuten alle Glocken, es wird laut um mich. Dann aber ruhig! Wenige Radfahrer am Hauptplatz, eine Straßenbahn am Südtirolerplatz. Kaum Autos! Hie und da am Kai, ganz verstohlen am Hauptplatz – Schmiedgasse, lautlos am Kai entlang. Ein einsamer Hubschrauber unterwegs zum immer beleuchteten Flugplatz! Wenige

06:07 | Johann Alber

Graz erwacht, ein neuer Tag, eine neue Wache. Verhangener Himmel, die aufgehede Sonne verbirgt sich hinter den Wolken, aus denen gerade noch Regen geprasselt ist. Ich darf Wache halten über Graz, mein Graz! Welch Privileg. (...) Eine größere Taubengruppe flog Formationen in konzentrischen Kreisen über den Dächern und wollten Graz damit gleichzeitig mit mir am neuen Tag begrüßen. Eine Baumkrone

06:06 | Christoph Kaiser

Auf Urlaub in meinem Kopf.

19:55 | Peter Knoll

Ich achte auf meinen Atem … einatmen/ausatmen, mache 800-1000 Atemzüge in dieser Stunde, lasse die Gedanken wie die Schwalben vorüberziehen (…)

18:56 | Ursula Graber

Früher war da alles grün
wo jetzt so viele Häuser stehen.

06:05 | Gebhard Falzberger

Es ist Samstag. Ich wache und bin hellwach. Ich nehme alles bewußt war. Die Vögel, Wasser, ein Grundrauschen. Ich fühle die Menschen in der Stadt, ohne sie zu sehen. Die Zeit steht still – ich höre – ich sehe – ich fühle. Dankbarkeit für den Augenblick. Ich bin Teil dieser Stadt, Teil dieser Gemeinschaft, Teil dieser Welt. Danke an meine liebe

18:58 | Marianne Hierzer

Nicht alles muss erhalten bleiben (siehe „Alien“), aber man darf schöne Dinge auch schützen, sich Wiederholendes (Sonnenauf- und untergänge) auch lieben.

06:04 | Sabine Oberrauter

Es wird die Zeit kommen, die richtige Zeit!

20:00 | Sandra Ochensberger

Wenn sich der Himmel regenbogenfarben färbt…

06:02 | Rainer Remschmidt

Ach wie schnell ist diese prachtvolle Morgenstunde voll der Aufmerksamkeit, der Gedanken, des Hoffens und des Gebetes verflogen.

19:02 | Angelika Ratswohl

Ich wache nicht alleine, ein Marienkäfer-Pärchen, ein Nachtfalter und ein Ohrenschlürfer leisten mir Gesellschaft.

19:03 | Josef König

Selten habe ich mich auf so engem Raum so wohl gefühlt.

06:00 | Constanze Benque

Ich durfte über der Stadt „schweben“, so habe ich mich gefühlt.

19:05 | Gabriele König

Statt Sonnenuntergang – Weltuntergangsstimmung. Die Blitze zucken von Westen nach Süden, ich beobachte geschützt die sich verfinsternde Stadt.

05:59 | Klaudia Seidl

Der Blick von oben weitet den Geist und lässt vieles anders erscheinen.

19:07 | Andreas W.

Sinking into this thoughts the guard start to see changes around him.

05:57 | Julia Kopanz

Zeit – 1h, 60min, 3600sek präsent sein und bewusst wahrnehmen

19:08 | Irmi Winkler

Ein Nebeneinander, so vielfältig, so viele Geschichten in einer Stadt, das Bild nehme ich mir mit.

05:56 | Karin Schagerl

(…) meine Bezugspunkte entdecken, mich über Bäume freuen, vertraute Stadt.

19:10 | Gertraud Krüger

Graz erwacht auch am Abend und beginnt zu glitzern. Es war so schön auf die schöne Geburtsstadt so ruhig zu schauen. Danke!

19:12 | Margrit Hess

Mein Herz schlägt ruhiger. Ich rieche das Holz.

05:53 | Thomas Priebsch

Ich schaue auf die Stadt. Bin doch mit mir allein. Was für eine Freude am Leben zu sein.

19:13 | Gerrit Hüttmann

Von hier oben sind Dimensionen und Proportionen aufgehoben

05:52 | Bettina Schrittwieser

Graz beim Erwachen zuzusehen, so war die Hoffnung. Viel gibt es nicht zu sehen, die Menschen erwachen nicht mit Sonnenaufgang, zumindest sieht man sie noch selten auf der Straße. Aber: Sonnenaufgang wie im Bilderbuch, ich liebe es, hier und in Afrika, wo ich seit ein paar Jahren viele Sonnenauf- und untergänge erleben durfte. In Afrika zelebrieren die Leute den Sonnenaufgang

19:15 | Markus Rumpold

“I will always take care of you“

05:51 | Heidi Kleinhappl

Mit der Sonne erwachte auch die Stadt und plötzlich gab es eine Geräuschkulisse, die leicht anschwoll und wieder verebbte – wie Meeresrauschen.

19:17 | Sunjidmaa Ganbaatar

Wir Menschen sollen uns gegenseitig respektieren und ohne Vorurteil begegnen.

05:50 | Gerlinde Fasshold

… und letztlich kein Sonnenaufgang und kein Sonnenuntergang.

19:18 | Marlena Frantz

Es wird Zeit. Eine neue Erinnerung an einem außergewöhnlichen Platz ist entstanden.

05:48 | Romina Gumhold

Es war mir eine Ehre, eine Stunde über dich zu wachen, dir etwas zurückzugeben, dass du meine Heimat bist.

19:20 | Anne Knoll

Ich genoss den Sonnenuntergang bis zur Erleuchtung, innen, und Beleuchtung von außen und den Glockenklang des Uhrturms.

05:47 | Julia Breitfuss

Stille – im Shelter. Der Stadt beim Aufwachen zusehen.

19:21 | Claudia Mautner

Die Stunde verflog, doch ich bin mir sicher, die Ruhe bleibt noch etwas bei mir – in mir.

05:46 | Sigrid Hroch

Jetzt begleitet mich die Sonne hinunter in die Stadt – aus der Position der „Außenstehenden“ werde ich wieder Teil dieser Stadt.

05:45 | Daniel Windisch

Die Kleinigkeiten berwirken so viel und genau in solchen Momenten des Sein sieht man, wie schön das Leben ist!

19:23 | Ruth Nezmahen

Wo soll ich beginnen? Erschreckend ungewohnt war es für mich ohne Tasche, Handy, etc. außer Haus zu gehen. Am Ende hat es mich dann aber sogar gestört, eine Flasche mitgehabt zu haben. Ich bin draufgekommen, dass ich mir heute im Rampenlicht im „Käfig“ sehr gut vorgekommen bin & wichtig, es war schön gesehen zu werden. Zumindest hatte ich das Gefühl,

19:24 | Heide Wilding

Ich wache. Über die Stadt ... über der Stadt! Schwalben umfliegen mich, über mir wölben sich bizarre Wolkengebilde in unglaublichen Farben. Schwarz, Blautöne, Grau, Rosa, helles Orange ... an manchen Stellen wird der Blick zum Himmel frei, einige Sonnenstrahlen ...  (...) Ich wache über meine Stadt, die klein und verletzlich unter mir liegt. Morgen jährt sich zum  75. Mal, dass

05:43 | Gerd Juritsch

Man will kaum glauben, wie viele Gedanken in dieser Stunde in mir hochgekommen sind, oder wie viele Welten ich „durchlebt“ habe.

05:42 | Ursula Pleschberger

Meine Heimatstadt und ich – nur wir zwei.