06:03 | Elke Unger

„Der Zauber des Lichts“ , wäre meine Zusammenfassung.
 Am beeindruckendsten war die die halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn im Shelter. Das Beobachten der Morgenröte, ein wahnsinnig schöner Himmel und eine zauberhafte Atmosphäre. Und, ich habe am Schlossberg noch nie so deutlich das Rauschen der Mur wahrgenommen. In der Ferne 5 Hochhäuser nebeneinander die in einem orangefarbenem Lichtnebel getaucht waren – gespenstisch.
Dann im Shelter zuerst nur ein grauer wolkenverhangener Himmel, die Stadt im grauen Licht.
Die einzigen von Menschen produzierten Geräusche – die Straßenbahn und ein paar vereinzelte Autos hin und wieder. Auch hier das Rauschen des Mur-Wassers noch deutlich hörbar. Und dann: die Sonne geht auf und taucht einen Teil der Stadt in ein unglaublich helles und goldenes Licht. Und zwar einen Teil der Stadt, der nicht so schön ist, mit einem großen Baukran im Vordergrund. Aber durch dieses unglaublich schöne Licht, wird dieser Teil der Stadt in etwas Besonderem – vergoldet, glänzend, unglaublich schön,…

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